Hochwasserschutz ausbauen.

Eigentum schützen.

Der Hochwasserschutz ist noch unzureichend.

Die Hochwasserlage des 21. Juli hat es deutlich vor Augen geführt: Trotz einiger Verbesserungen seit dem Hochwasser 1998 muss der Hochwasserschutz zukünftig wieder stärker in den Fokus rücken. Derartige Wetterlagen dürften in Zukunft eher häufiger auftreten.

Mit Laub, Schotter und Müll verstopfte Gullis lassen bei stärkerem Regen viele Straßen zu kleinen Bächen werden. Hier muss die Stadt ihren Reinigungs-Aufgaben zukünftig besser nachkommen, um schlimmeres zu verhindern.

Wo es nötig ist, muss der Bau entsprechender Rückhalteeinrichtungen in der nächsten Wahlperiode angegangen werden.

Natur- und Hochwasserschutz zusammen denken.

Die Folgen von Starkregen werden dadurch verschärft, dass unsere Gewässer kanalisiert sind und kaum Möglichkeiten bieten Wasser zu puffern.

Wo immer das unter Wahrung des Eigentums der Anlieger möglich ist, sollten wir unseren Fließgewässern Raum geben und entsprechende Retentionsflächen schaffen. Denn es ist allemal sinnvoller Hochwasser zu vermeiden als Wassermassen zu bekämpfen.

Kosten der Gewässerrenaturierung werden bis zu 90% gefördert. Das ermöglicht es auch in Bad Gandersheim - trotz leerer Kasse - relativ schnell zu Ergebnissen zu kommen.

1.

Konsequente Pflege und Reinigung von Gullies und Entwässerungssystemen.

2.

Retentionsflächen schaffen.

3.

Rückhalteeinrichtungen ergänzen.



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